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18. März 2021

Darmkrebs – die stille Erkrankung! Gehen Sie zur Vorsorge!

Früh erkannt ist Darmkrebs heilbar. Katholisches Krankenhaus Hagen rät, jetzt zur Vorsorge zu gehen.

Stellen Sie sich vor, Sie hätten einfach vorher einen Termin gemacht! Bei keiner Krebserkrankung ist dieser Satz von so großer Bedeutung, wie beim Darmkrebs. Bis Symptome spürbar sind, können bis zu zehn Jahre vergehen. „Was viele aber unterschätzen: Im frühen Stadium ist er heilbar“, sagt Dr. Philipp Mueller, Chefarzt der Inneren Medizin und Gastroenterologie im Katholischen Krankenhaus Hagen (KKH).

Im KKH sind solche Vorsorgeuntersuchungen sowohl im St.-Johannes-Hospital, unter der Leitung von Philipp Mueller, als auch im St.-Josefs-Hospital, unter Frau Dr. med. Doris Beißel, Chefärztin der Allgemein- und Viszeralchirurgie fester Bestandteil des täglichen Vorgehens. Diese Praxis ist präzise: Durch hochauflösende CCD-Chips ist die Darstellung von selbst kleinsten Gewebeformationen auf modernen Monitoren möglich. Zusätzlich wurde der Patientenkomfort durch dünnere und flexiblere Geräte gesteigert. Außerdem ist das KKH seit 2012 als Darmzentrum zertifziert. „Jährlich führen wir rund 1.000 Untersuchungen dieser Art in beiden Krankenhäusern durch“, sagt Dr. Doris Beißel.

Viele Fälle, die verhindert werden könnten

Die jährlichen Neuerkrankungen an Darmkrebs liegen aktuell bei 61.020 Menschen in Deutschland. Weltweit sind es sogar 100.000 Neuerkrankungen pro Jahr. Diese Erkrankungen des Dick- und Enddarms stellen die zweithäufigste Gruppe der Krebserkrankungen dar, an der jährlich rd. 25.000 Patienten in Deutschland sterben. Dabei kann kaum eine Krebserkrankung so effektiv verhütet und behandelt werden wie diese. Durch eine frühzeitige Vorsorge könnten nahezu alle Fälle verhindert oder sogar geheilt werden.

Zudem steht der Monat März zum 20. Mal im Zeichen des Darmkrebs. Dies ist eine Initiative der Felix Burda Stiftung, der Stiftung LebensBlicke und dem Netzwerk gegen Darmkrebs e.V.. Nach dem Motto #PRÄVENTIOPHOBIE Wenn die Angst vor der Darmkrebsvorsorge größer ist als die Angst vor dem Krebs, wird der Monat März seit 2002 genutzt, um auf die Bedeutsamkeit der Darmkrebsvorsorge aufmerksam zu machen.

Trotz Corona sollte die Vorsorge nicht ausbleiben

Der Schutz der Patienten in Zeiten von Corona steht bei der KKH an oberster Stelle. „Bei uns sind umfangreiche Hygienekonzepte Grundlage aller Untersuchungen, so dass Sie als Patient auch in den jetzigen Zeiten nicht auf Ihre Vorsorge verzichten sollten“, sagt Philipp Mueller.

Bei Fragen zur Terminabsprache oder zu weiteren Informationen finden Sie hier die entsprechenden Kontaktdaten:

St.-Johannes-Hospital
Sekretariat Dr. med. Philipp Mueller
T 02331 / 696-691

St.-Josefs-Hospital
Sekretariat Dr. med. Doris Beißel
T 02331/ 805-396